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Laser-Aerosolspektrometer Messung von Vulkanasche - Grimm Aerosol Technik

Hightech aus Ainring, Laser-Aerosolspektrometer der Firma Grimm Aerosol Technik zur Messung von Vulkanasche

 

Seit dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, des Grimsvötn und nun dem Ausbruch des Puyehue-El Caulle in Chile verursacht Vulkanasche in der Atmosphäre erhebliche Beeinträchtigungen des internationalen Luftverkehrs. Vorhersagen zur Ausbreitung der Vulkanasche und Abschätzungen des Gefährdungspotenzials für Flugzeuge basieren auf Simulationsrechnungen des Volcanic Ash Advisory Centers (VACC).

Eine weitere Möglichkeit mehr über die Vulkanasche zu erfahren, besteht darin, die Vulkanasche direkt in der Atmosphäre zu messen. Hierzu werden LIDAR (Light Detection and Ranging) Instrumente am Boden oder in Flugzeugen verwendet. Hierbei werden ausgesendete Laserimpulse an den Aschepartikeln reflektiert und die Rückstreureflexe von einem Teleskop gesammelt. Solche Daten lassen jedoch keine direkten Rückschlüsse auf Konzentration und Größe der Aschepartikel zu. Um direkt in der Vulkanasche zu messen werden Flugzeuge mit speziellen Laser-Aerosolspektrometern, wie z.B. dem Sky-OPC eingesetzt. Dieses Messgerät stammt von der Firma Grimm Aerosol Technik aus Ainring, die seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung (DLR) solche Geräte entwickelt. Mit dem Sky-OPC kann die Konzentration und Größe der Aschepartikel zwischen 250nm und 32µm detektiert werden. Dieses Laser-Aerosolspektrometer kann für Messungen in großen Flughöhen bis 10km und mehr eingesetzt werden und ist derzeit in Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Island im Einsatz.

Andere Laser-Aerorosolspektrometer der Firma Grimm Aerosol Technik eignen sich ebenfalls für die flugzeuggetragene Messungen der Vulkanasche bis in eine Flughöhe von 2 bis 3 km. Diese Geräte sind äußerst kompakt, leicht und batteriebetrieben. Somit eignen Sie sich hervorragend für Ultraleichtflugzeuge oder ein- bzw. zweisitzige Maschinen ohne spezielles wissenschaftliches Bordpersonal. Solche Messungen werden derzeit in Österreich, Deutschland und der Schweiz durchgeführt, beispielsweise vom Labor für Umweltmesstechnik unter Leitung von Prof. Dr. Konradin Weber am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der FH-Düsseldorf.

Die Laser-Aerosolspektrometer der Firma Grimm Aerosoltechnik werden seit über zehn Jahren für Messungen von Aerosolpartikeln mit Flugzeugen eingesetzt. Erste Erfahrungen und Messdaten wurden z.B. bereits 1998 beim Lindenberger Aerosol Charakterisierungs Experiment (LACE 98) gesammelt.

Auch hier bildeten Aschepartikel, allerdings nicht von einem Vulkan sondern von einem Waldbrand in Kanada einen Schwerpunkt der Untersuchung.

 

Weiteres Material zu Flugzeugmessungen und Vulkanasche

http://mv.fh-duesseldorf.de/d_pers/Weber_Konradin

http://www.atmos-chem-phys.org/11/2245/2011/acp-11-2245-2011.html

http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-6449/10620_read-23839/

http://www.rocketrange.no/?page_id=21

 

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